viagra für frauen wirkung viagra rezeptfrei tschechien viagra generika ohne rezept erfahrungen cialis 20 mg sicher bestellen levitra generika preisvergleich viagra forum deutschland viagra deutsche apotheke pille für frau viagra kriegt man ohne rezept viagra

Es geht auch anders!

Als ich nach Deutschland kam,
habe ich immer wieder erfahren:

„Es geht auch anders!“

Ich spreche auch von dem Prozess, die eigenen Selbstverständlichkeiten auf den Prüfstand zu stellen, um überhaupt in der Lage sein zu können, „neue Wege“ zu sehen und dabei sich selbst und die anderen neu zu entdecken.

 

Heute denke ich dankend an meine persönlichen „BotschafterInnen der Vielfalt“ für diese bereichernde Erfahrung. Diese Erfahrung hat mir zum einen geholfen, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der bulgarischen und der deutschen Mentalität besser zu verstehen. Zum anderen diente sie für mich als Inspiration, Ideen für interkulturelle Projekte zu entwickeln und diese mit innovativen Elementen aus dem Bereich der Inklusion und der politischen Partizipation anzureichern >>>.

 

Nun wünsche ich mir, dass auch unser aktuelles Projekt „BotschafterInnen der Vielfalt“ neue Wege aufdeckt für noch mehr Miteinander auf gleicher Augenhöhe. Dafür engagiere ich mich in dem Projekt nicht nur als Leiterin, sondern auch als Botschafterin der Vielfalt:

Es braucht Mut, sich zu öffnen, nach dem Motto: „Es geht auch anders!“
Und es lohnt sich!

Ich persönlich habe oft Vielfalt als Motor für Entwicklung, Selbsterkenntnis und für gelebte Menschenwürde erfahren.
Eine inspirierende, schöne Erfahrung!

Darüber erzähle ich gerne…


Portrait: Persönliches Archiv von Anni Velkova-Rehm
Bilder: Wir für uns in Europa; Collage: Lalebi design dreams


 

Vorurteile? Brauche ich nicht!

Die Fragen und Anmerkungen der SchülerInnen in der letzten Stunde >>> zeigten mir, dass als Nächstes das Thema Klischees und Vorurteile vertieft werden sollte. Das tat ich spielerisch – durch  interaktive Methoden aus dem Bereich der interkulturellen Bildung.

In der Reflexionsphase war ich überrascht: Die Kinder sprachen von ihren Erkenntnissen zum Thema und zwar so, dass man auf den ersten Blick denken könnte, sie bräuchten keine interkulturelle Bildung, weil sie bereits sehr gut sind…

Wenn man genau hinschaut, merkt man allerdings eine gewisse Diskrepanz zwischen ihrem Verhalten, insbesondere im Umgang miteinander, und ihren Worten.

Ein Lehrer hat mich aufgeklärt: Noch in der Grundschule lernen die Kinder sehr viel zu diesem Thema. Die Kinder haben auch gelernt, Begriffe situationsgerecht zu verwenden, aber Wissen über etwas ist das Eine. Das richtige Verhalten ist etwas anderes und muss immer wieder eingeübt werden. Deswegen kann man diese Diskrepanz beobachten – zwischen dem, was sie sagen, und ihrem Verhalten.

Ein Grund mehr, dachte ich mir, dass die Kinder spielerisch und in einer Begegnung mit den BotschafterInnen der Vielfalt weniger theoretisch und mehr experimentell interkulturelle Bildung erfahren.


Grafik: Lalebi design dreams


Meine erste Erfahrung als Botschafterin der Vielfalt

Was genau soll ich den SchülerInnen erzählen? Wie könnten sie darauf reagieren? Inwieweit will ich mich öffnen und Persönliches preisgeben?

Diese Fragen begleiteten mich Tage lang vor der geplanten Begegnung. Und dann stand ich vor den SchülerInnen und zu meiner guten Überraschung lief alles weit besser als erwartet.  

Mithilfe ihrer neugierigen Fragen erzählte ich ohne zu stocken…  auch über eine schlechte Erfahrung, die ich machen musste: Als ärmste Land der EU wurde Bulgarien „Scheiße“ genannt. Die Person, die das getan hat, war übrigens dagegen, dass Menschen aus armen Ländern studieren. Seine Erklärung: „Ihr schafft es sowieso nicht!“

Bis heute werde ich sehr emotional, allein wenn ich an diese Geschichte denke… obwohl ich mein Studium an der WWU Münster mit der Note 1,7 abgeschlossen habe.


Die SchülerInnen merkten das und bedankten sich für meine Offenheit. In der Reflexionsrunde gaben alle positives Feedback zur Stunde. Sichtbar emotional berührt sagten sie, dass sie oft zu hören bekommen, wie schlimm es ist zu beleidigen, aber nun sie es deutlicher gespürt und verstanden haben warum. Wer weiß, vielleicht lag das nicht allein an meiner Erzählung, sondern auch an dem bulgarischen Volksmärchen, das ich zum Schluss erzählte: „Der Bär und das böse Wort“ >>>

Ebenfalls ganz herzlichen Dank, liebe Kinder! Die super schöne Atmosphäre und Ihr alle hört leise zu – das hat mich sehr berührt!


Meine ersten Eindrücke als Leiterin des pädagogischen Angebots

Kaum war ich in die Schule angekommen, als sich viele freundliche Gesichter mir näherten und fragten, ob ich die Leiterin des „BotschafterInnen-PA“ sei. Das waren SchülerInnen aus der fünften und sechsten Klasse, die mich noch auf den Weg zum Klassenraum mit ihren Fragen nach mir und dem PA-Verlauf „löcherten“.

Ich hatte Kennenlernspiele vorbereitet – die Kinder hatten viel Spaß dabei. Sie haben eigene Wünsche geäußert und auch Regeln zusammengefasst, wie das PA weiterlaufen sollte:

Was wir miteinander vereinbart haben:   1. Nett zueinander sein 2. Einander nicht beleidigen 3. Nur reden, wenn man dran ist und auf einem gezeigt wird 4. Freundlich miteinander sein 5. Die Meinung von jemandem anderen, auch wenn man ihn nicht mag, respektieren 6. Wenn jemand Hilfe braucht, dann helfen 7. Zuhören 8. Wenn man am Reden ist, nicht dazwischen quatschen 9. Nicht schlagen, nicht treten und nicht beißen 10. Handy weg

Ich habe erfahren, dass Beleidigungen im Alltag der SchülerInnen ein wichtiges Thema sind.

Ein Grund mehr, dachte ich mir, dass ich in der nächsten Stunde den Fokus auf das Thema „Respektvolles Miteinander“ richte. Ja, dieses Thema, auch wenn besonders wichtig, klingt sehr abstrakt. Ich wollte es mit Leben füllen, deswegen habe ich mich entschieden, eine eigene Lebensgeschichte dazu zu erzählen… Fortsetzung folgt >>>


Grafik: Lalebi design dreams


Pädagogisches Angebot in der Gesamtschule am Forstgarten: „Erzähl mir von… Mumbai!“

Wie ist das, wenn du in der indischen Mega-Stadt Mumbai mit 20 Millionen Einwohnern groß wirst? Oder wenn du wegen des Krieges in Syrien nicht zur Schule gehen kannst und fliehen musst? Oder wenn du schon als junges Mädchen immer nur Samba-Tanzen im Kopf hast?

Nur mal als Beispiel, was man alles von verschiedenen Personen aus allen Teilen der Welt – unseren BotschafterInnen der Vielfalt – erfahren kann.

Fünfzehn SchülerInnen im Alter von 10 und 11 Jahren freuen sich auf verschiedene Begegnungen mit BotschafterInnen der Vielfalt.

Augenblicklich verwandelt sich das Klassenzimmer in ein „Erzählcafé“. In einer entspannten Atmosphäre teilen die BotschafterInnen ein Stück der eigenen Lebenserfahrungen. Die SchülerInnen bringen Neugierde und spontane Fragen, angeregt von den erzählten Geschichte(n), mit.

Das ist ein „Erzählcafé“, das auch noch moderne Technik wie einen Beamer anbietet – ob durch Fotos oder durch einen kurzen Film können die Worte noch wirkungsvoller werden… Da die Geschichten mit Video- oder Tonaufnahme dokumentiert werden, können sie viele Menschen bewegen und mitnehmen – auch in diesem Blog.

Was man alles als BotschafterIn zum Ausdruck bringen kann… Anregende Ideen dafür finden sich hier >>>

Und wenn Du zunächst keine klare Idee hast, was Du alles erzählen könntest und einfach die Idee dieses Projekts gut findest – scheue Dich nicht und kontaktiere mich – Anni Velkova-Rehm, Projektleiterin vom Verein „Haus der Begegnung – Beth HaMifgash e.V.“. Gemeinsam finden wir heraus, wie Du Dich nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen beteiligen kannst!


Grafische Bearbeitung, Bilder: Svetlana Buhlmann, Lalebi design dreams


Was alles unser Blog anbietet…

 

Dieser Blog bietet – genau so wie unser Projekt „BotschafterInnen der Vielfalt“ – die Gelegenheit an, verschiedene Perspektiven auszutauschen… auf Basis der Erkenntnisse und Erfahrungen, die man in seiner Schule des Lebens gewonnen hat.

 

 

Denn oft reicht nur ein Perspektivwechsel aus, um die Welt neu zu entdecken! Es reicht, zum Beispiel die Klischees im eigenen Kopf zu entdecken und schon sieht die Welt ganz anders aus. Versetzen wir uns an der Stelle der anderen, können wir auch versteckte Diskriminierungen und die Gründe für viele Ungleichheiten erkennen. Ja, dies können wir erreichen durch einen Austausch von bewegenden Lebensgeschichten und anrührenden Botschaften in Form von Blogartikeln oder Kommentaren!

 

So ist jeder herzlich willkommen, hier dazu beizutragen, die Welt noch solidarischer, gerechter und schöner zu machen!

 

Bei Fragen stehen gerne zur Verfügung Anni Velkova-Rehm (Projektleiterin) und Svetlana Buhlmann (technische Unterstützung).


Herzlich willkommen!

Zunahme an diskriminierenden Äußerungen und Straftaten in der Region Kleve 7 Jugendliche heute: Leben in zunehmend sozial homogenen Gruppen!

Diesen möglichen Entwicklungen will das Integrationsprojekt „BotschafterInnen der Vielfalt“ entgegenwirken.


Ob als SchülerIn, LehrerIn oder BotschafterIn: Jeder kann viele Facetten der Vielfalt hautnah erleben und auch dazu beitragen, Vorurteile und Ungleichheiten abzubauen. Und nicht zuletzt wird es Spaß machen, von anderen Kulturen, Ländern und berührenden Lebensgeschichten zu erfahren! Nicht nur Perspektivwechsel und Horizonterweiterung werden so ermöglicht, sondern auch das Lernen in der Schule kann neue Dimensionen erschließen. Herzlichst eingeladen sind Sie bzw. bist Du, Teil dieser Entwicklung zu sein!


Mehr zum Projekt „BotschafterInnen der Vielfalt“ >>>

Mehr zu den BotschafterInnen der Vielfalt >>>

Mehr zu unserem Angebot an den Schulen >>>

Für nähere Information kontaktieren Sie bitte Anni Velkova-Rehm (Leiterin des Projekts „BotschafterInnen der Vielfalt“)

Für technische Fragen steht Ihnen zur Verfügung Svetlana Buhlmann.